
„Mit der Apothekenreform ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken gelungen. Gerade aus Thüringer Sicht haben wir Grund, der Landesregierung für ihre engagierte und konstruktive Unterstützung im Gesetzgebungsverfahren zu danken. Besonders wichtig ist die auf Initiative Thüringens verankerte Untergrenze für den variablen Teil der Apothekenvergütung. Dass diese Thüringer Position nun bundesweit Wirkung entfaltet, wird in der Apothekerschaft mit großer Wertschätzung wahrgenommen. Umso kritischer sehen wir, dass die mit der Reform beabsichtigte wirtschaftliche Stärkung durch die Erhöhung des Apothekenabschlags im GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz teilweise wieder konterkariert wird. Wer die flächendeckende Arzneimittelversorgung dauerhaft sichern will, muss den Apotheken wirtschaftliche Verlässlichkeit geben und darf Verbesserungen nicht an anderer Stelle wieder abschöpfen. Auch im Freistaat selbst erleben wir eine konstruktive Zusammenarbeit. Für das klare Bekenntnis zur Zukunft der pharmazeutischen Ausbildung in Jena und die gemeinsame Arbeit an einem modernen Pharmaziestandort danken wir der Landesregierung ausdrücklich. Eine starke Apothekenversorgung braucht beides: wirtschaftlich tragfähige Apotheken und hervorragend ausgebildeten pharmazeutischen Nachwuchs. Thüringen setzt hier wichtige und richtige Signale.“ Stefan Fink, Vorsitzender des ThAV
ThAV beim 41. Landesparteitag der CDU Thüringen in Eisenach
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