Apo­the­ken­re­form: Län­der for­dern kla­re Kor­rek­tu­ren

Landesregierungen positionieren sich zur wirtschaftlichen Stabilisierung und Struktur der Apotheken

Lan­des­re­gie­run­gen po­si­tio­nie­ren sich zur wirt­schaft­li­chen Sta­bi­li­sie­rung und Struk­tur der Apo­the­ken

Berlin, 09.01.2026

 

In aktuellen Stellungnahmen zur geplanten Apothekenreform machen die Landesregierungen deutlich, dass eine sichere Arzneimittelversorgung nur mit wirtschaftlich stabilen, inhabergeführten Apotheken möglich ist. Besonders in Flächenländern wird vor strukturellen Abstrichen und einer weiteren Verzögerung der Honoraranpassung gewarnt. Auch Gesundheitsministerin Schenk (Thüringen) bezieht dabei klar Position zugunsten der Apotheken vor Ort.

Die Thüringer Landesregierung spricht sich eindeutig für eine wirtschaftliche Stärkung der Apotheken und gegen strukturelle Experimente aus, die Qualität und Sicherheit der Arzneimittelversorgung gefährden könnten. Gesundheitsministerin Katharina Schenk betont, dass die geplante Verschiebung der Honoraranpassung im Widerspruch zum Koalitionsvertrag steht, der ausdrücklich eine auskömmliche Vergütung der Apotheken vorsieht. Gerade für ein Flächenland wie Thüringen sei eine verlässliche wirtschaftliche Grundlage unerlässlich, um die wohnortnahe Versorgung dauerhaft sicherzustellen. Modelle wie Apotheken ohne approbierte Apothekerinnen oder Apotheker lehnt die Landesregierung klar ab und unterstreicht damit das Leitbild der inhabergeführten Apotheke als zentralen Pfeiler der Gesundheitsversorgung. Lesen Sie die Orginalstatements im angehängten Dokument.

260109_abda_positionen-bundeslaender.pdf